Fahren auf Madeira

Ein paar Tips für sicheres Fahren auf Madeira

Funchal (cl) Autofahrer vom Kontinent - also auch aus Deutschland - wundern sich über bestimmte Fahrweisen der Madeirenser. Besonders mit den Anzeigen der Fahrtrichtung hapert es. Auf dieses Nicht-Blinken sollte man sich als Mietwagen-Fahrer einstellen, damit rechnen, dass ein Madeirenser beim Abbiegen NICHT blinkt.
Das gilt besonders beim Ausfahren aus Kreisverkehren. Dafür wird im Kreisverkehr gerne LINKS geblinkt. Man will - verbotenerweise - damit ansagen, "ich bleibe im Kreisverkehr bevor ich ausfahre" - und das dann meist ohne das mit Blinken anzuzeigen.
Übrigens parken Sie niemals an Straßen, an denen der Bordstein gelb markiert ist. Das wird teuer. Auch das nicht beachten von Parkuhren geht auf den Geldbeutel. Manche Gemeinden auf Madeira überwachen ihre Parkuhren mit dem Computer. Anhand des Nummernschildes wird kontrolliert, wie oft gegebenenfalls ein Wagen den Parkometer nicht bedient hat. Da kommen schnell mal 50 bis 100 Euro zusammen, die der Mietwagenverleiher nicht tragen wird. Er behält das Geld - zu Recht - von der Kauktion ein. Der Abschlepper ist sehr schnell zur Stelle und man darf anschließend ein paar hundert Euro blechen.
Übrigens können die portugiesischen Behörden auch in Deutschland Knöllchen vollstrecken lassen, wie sie auf über 70 Euro angelaufen sind. Und mit Verwaltungsgebühren sind sie das schnell. Man sollte also noch vor der Abreise seine "Verkehrs"-Schulden zahlen.
Eine weitere Besonderheit ist es, das Madeirenser als Fußgänger häufig rote Ampeln ignorieren. Sogar wenn ein Polizist daneben steht. Also aufgepasst, dass Ihnen an der Ampel niemand vor den Wagen läuft. Den Ärger - obwohl sie keine Schuld bei einem solchen Unfall haben - wollen Sie nicht wirklich haben. Übrigens: Grundsätzlich bei jedem Unfall die Polizei rufen (112), sonst gibt es Ärger mit der Versicherung. Und ein eventuelles Ausreiseverbot.
Und noch etwas: Am Zebrastreifen hat ein Fußgänger unbedingten Vorrang. Das kennen wir eigentlich auch aus Deutschland. Hier wird das aber noch strenger ausgelegt. Also schon anhalten, wenn der Fußgänger durch sein Verhalten offenbart, dass er glich auf den Zebrastreifen treten will.

Das man nicht wärend der Fahrt telefoniert, dürfte inzwischen selbstverständlich sein. Auf Madeira ist das sehr teuer, wenn man erwischt wird. Auch anschnallen sollte man sich grundsätzlich. Die Polizei setzt sehr gerne Zivilbeamte ein, die den Verkehr beobachten und Fehlverhalten an uniformierte Kollegen per Funk weiter geben. Dann ist der Ärger groß.


Ansonsten gelten hier im großen und ganzen die Regeln so, wie wir sie aus Deutschland kennen. In diesem Sinne: Allzeit gute Fahrt.

Hafen von Funchal

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