Madeira profitiert von Nordafrika-Krise


90 Schiffe von Januar bis März im Hafen von Funchal

Über 175.000 Passagiere gingen an Land

17.04.2013

FUNCHAL (cl) Die Krise in Nordafrika und Ägyten macht es möglich. Die Kreuzfahrtschiffe legen nicht mehr in Alexandria/Ägypten und in Tunis/Tunesien an, um Touristen dort anzulanden. Von der Krise profitiert Madeira. Im Tiefwasserhafen der Insel legten von Januer bis Ende März 90 Passagierschiffe an und brachten in diesem Zeitraum 175.427 Kurzzeit-Feriengäste laut Auskunft des Turismo an Land. Zum Vergleich: In Lissabon legten 23 Schiffe mit 46.000 Gästen an.


Damit ist Madeira eindeutiger Profiteur der Nordafrika-Krise. Angesichts dieses Massenansturms von Ozeanriesen überlegt man auf Madeira, den Anlegekai um 400 Meter zu verlängern, denn im Hafen ist kein Platz mehr für so viele Schiffe. Die voraussichtlichen Kosten, die wahrscheinlich zum größten Teil die Europäische Union tragen wird, belaufen sich auf 40 Millionen Euro.
Übereinstimmend erklären die zuständigen Behörden, dass die Verlängerung der Kaimauer eine Zukunfstinvestition sei.
Mittlerweile ist der Hafen an manchen Tagen so voll, dass Passagierschiffe schon außerhalb des Hafens ankern müssen. Deren Passagiere werden dann mit Tenderbooten zum Yachthafen gebracht. Vier große Schiffe haben derzeit an der Hafenmole Platz. Es kommen aber immer öfter mehr Passagierschiffe zur Insel. Man merkt es in Funchal. Die Stadt ist voller Touristen. Über Ostern sind die Hotels zu 80 Prozent ausgebucht.


Hafen von Funchal

Madeira Webcam

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