Deutsche und Österreicher helfen den Bombeiros

RIBEIRA BRAVA  Extra nach Ribeira Brava ist Georg Mahal und seine Ehefrau gekommen, um den Bombeiros (Feuerwehrleute) in der Wache des kleinen; an der Südküste gelegenen Ortes eine Spende zu überreichen. Im Quartel (Feuerwache) in Ribeira Brava zeigte Chefe (Brandmeister) Benfica den aus dem Stuttgarter Raum stammenden Gästen die Einsatzfahrzeuge und stellte die diensthabenden Kollegen vor. Frau und Herr Mahal besichtigten ebenfalls die Einsatzzentrale, von der aus alle Einsätze koordinierte werden.
Anschließend traf man sich im Restaurant der Feuerwache auf ein "Chinesa" (Milchkaffee) und zur Spendenübergabe. Doch vorher fand ein Informationsaustausch statt. Mahal fragte und die Bombeiros schilderten ihre Situation. Frapierend ist die Tatsache, dass sie seit drei Monaten keinen Cent gehalt bekommen haben. Sie versicherten jedoch den Gästen, dass sie trotzdem zu Einsätzen hinaus fahren. Bei den großen Waldbränden, die am 18. Juli an vielen Orten der Insel ausgebrochen waren, haben sie bis zur Erschöpfung gegen die Flammen angekämpft und konnten dabei zahlreiche Häuser und Menschen vor dem Feuer retten. Nach wenigen Stunden Schlaf fuhren sie wieder hinaus um zu löschen.
Dann überreichte Georg Mahal dem stellvertretenden Kommandanten Sidonio Pio den Briefumschlag mit der großzügigen Spende. Man konnte die Freude den anwesenden Feuerwehrmännern Benfica, Roberto und Pio anmerken. Sie waren über die große Spendenbereitschaft der Deutschen hoch erfreut. Die Spendengelder werden auf ein spezielles Spendenkonto bei der Banif-Bank in Ribeira Brava eingezahlt, zu dem nur mit der Unterschrift von drei Berechtigten Zugriff besteht.
Inzwischen haben sich weitere Urlauber angemeldet, die mit Madeira-News zum Quartel nach Ribeira Brava fahren möchten, um dort ihre Spende zu übergeben.

Auch ein Ehepaar aus dem Großraum Berlin besuchten die Wache in Ribeira Brava

(cl) Heute, am 3. August 2012, war das Ehepaar Regina und Klaus Hanisch in der Feuerwache Ribeira Brava. Nach dem Motto "Jeder Cent zählt" haben die Beiden, obwohl Rentner, den notleidende Bombeiros einen Briefumschlag mit einer beachtlichen Summe übergeben, die mit großer Freude entgegen genommen wurde.
Zuvor besichtigten die Gäste, im im Großraum Berlin zu Hause sind und in Funchal in einem Hotel wohnen, die Einsatzfahrzeuge. Ihnen wurde der Rüstwagen vorgestellt, der bei Verkehrsunfällen eingesetzt wird und dafür alle möglichen Geräte mit sich führt. Auch die Ausstattung eines Rettungswagens wurde den beiden gezeigt. Überraschung dann über den hohen Übungsturm, an und in dem die Bombeiros den Einsatz an und in Wohngebäuden immer wieder üben. Nach einem Besuch in der Einsatzzentrale fand ein Gedankenaustausch im Restaurant der Feuerwache statt. Dabei äußerten die Urlauber ihr Unverständnis darüber, dass man den Männer und Frauen der Wehr zum Beispiel bei dem letzten Großeinsatz gegen das Feuer auf Madeira bis zur Erschöpfung alles abverlangt, sie aber seit drei Monaten nicht bezahlt. Da es sich um hauptberufliche Wehrmänner und -frauen handelt, sind sie auf das Geld angewiesen, zumal sie meist sowieso kaum mehr als 650 € im Monat verdienen. In Not geraten sie deshalb, weil die meisten Bombeiros Alleinverdiener sind. Wenn das Geld ausbleibt, können auch fällige Raten bei der Bank nicht gezahlt werden - und das gibt Ärger.




Urlauber aus dem Raum Köln / Wermelskirchen helfen den Wehrleuten

22.08.2012
Das Interesse vieler Urlauber mit dem Schicksal der hauptberuflichen Bombeiros (Feuerwehrleute), die seit Monaten kein Geld mehr bekommen haben, ist ungebrochen. Immer wieder finden sich hilfsbereite Menschen, die mit ihren Spenden die Männer und Frauen auf den roten Löschfahrzeugen und den gelben Rettungswagen unterstützen möchten.

Das Unternehmer-Ehepaar Helga und Frank Schindler aus Wermelskirchen, der Kölner Rechtsanwalt Rüdiger Krah sowie Harald Gutzeit, Geschäftsführer eines großen Kölner Druckzentrums, trafen sich jetzt zum Erfahrungsaustausch mit dem Vertrauenssprecher der Bombeiros von Ribeira Brava, Roberto Henriques sowie weiteren Feuerwehrleuten. Rettungssanitäter Alexandre übersetzte das in englisch geführte Gespräch ins portugiesische. Nach einem Besuch der Wache erleuterten Roberto und seine Kollegen die fatale Situation der Wehr. Bemerkenswert fanden die Besucher, dass die Feuerwehrleute trotz ausbleibender Zahlung nicht darandenken,die Arbeit niederzulegen. Damit sprachen sie auch im Namen vieler anderer Wehrleute auf Madeira. RA Krah überreichte zur Freude der Helfer im Auftrag seiner Mitreisenden einen Umschlag, dessen Inhalt noch am nächsten Tag dem Spendenkonto zugeführt wurde.


Roberto bedankte sich im Namen seiner Kollegen bei Herrn Krah.





An dieser Stelle dankt Madeira-News allen Spendern aus Deutschland und Österreich für ihre Überweisungen.

Wer etwas spenden möchte, schreibe eine Email an dDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Dieter Clarius
Herausgeber & Redakteur
Madeira-News

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MADEIRA  Was hier alles wächst!

Touristen, die die Blumeninsel besuchen, sind weniger Badeurlauber, als vielmehr Wander- und Naturfreunde. Da liegt es auf der Hand, dass sich im Gepäck des Reisenden neben Wanderkarten auch Bücher über die Flora befinden. Im Jahr 2005 erschien die erste Auflage des botanischen Reiseführers "MADEIRA Was hier alles wächst!"  im Duisburger Breda-Verlag. Jetzt, im Jahr 2012, liegt die 5. Auflage auf dem Tisch des Rezensenten. Und d Jetzt, im Jahr 2013, ließ der Breda-Verlag die 6. Ausgabe veröffentlichen. Auch diese ist beeindruckend und zeugt von viel Sachkenntnis. Die 6. Auflage zeichnet sich durch ein Mehr an Fotos aus und wurde redaktionell überarbeitet. Der Autorin Dr. Susanne Lipps ist es abermals gelungen, ein übersichtliches gegliedertes und leicht verständliches Pflanzenbuch zu schaffen, das in seinem Anhang auch auf die Schönheiten von Madeiras Gärten eingeht. Das Planzenbuch ist ein unbedingtes Muss für jeden Pflanzenliebhaber und Madeira-Reisenden.

Den Aussagen in dem Pflanzenführer kann man vertrauen. Susanne Lipps ist neben Geographin und Geologin vor allem Botanikerin. Und das merkt man beim Lesen des botanischen Reiseführers. Zu jeder Pflanze wird allerhand Wissenswertes, das direkt oder indirekt mit ihr zu tun hat, erwähnt. So erfährt der geneigte Leser, wann die Blütezeiten der jeweiligen Gewächse sind, wo sie ursprünglich herkommen und welche Eigenschaften sie besitzen. Nur ein Beispiel: So wächst auf Madeira der Goldkelch (Solandra Maxima), eine Kletterpflanze aus den amerikanischen Tropen. Indianer stellten aus ihr eine berauschende Droge her. In der Natur wird der Goldkelch von Fledermäusen bestäubt. Daher entfalten sich die Blüten am Abend. Auch auf Madeira kann man in der Nähe dieser Pflanzen Fledermäuse beobachten, die die relativ großen Blüten besuchen. Nachts ist der süßliche Duft auch stärker als tagsüber. Ich habe diesen "Fledermausbaum" kurz nach der Autobahn-Ausfahrt Campanãrio in Richtung Boa Morte (Ribeira Brava) fotografiert. Die Kletterpflanze ist ein Prachtexemplar von ca. 10 Meter Breite und 8 Meter Höhe. Täglich beobachte ich, wie er immer neue Blüten bekommt, und das über Monate. Wir haben jetzt fast Ende Mai und der "Busch" steht in voller Blüte.
Madeira macht dem Beinamen „Blumeninsel“ alle Ehre. Auf kleinstem Raum wachsen hier Pflanzen aus allen Regionen dieser Erde. Wohin der Reisende auch kommt, er ist von zahlreichen bekannten und unbekannten Gewächsen umgeben. Der botanische Reiseführer „Madeira - Was hier alles wächst“ enthält sechs Kapitel mit Pflanzenbeschreibungen, geordnet nach typischen Gruppen: Pflanzen in Gärten und Parks, Vegetation der Küstengebiete, Flora im Kulturland und entlang der Levadas, Vegetationsgemeinschaft Lorbeerwald, Flora des Gebirges und typische Nutzpflanzen. Insgesamt werden 166 Pflanzen detailliert beschrieben und auf Farbfotos gezeigt. Außerdem werden Standorte genannt, wo die Pflanze auf Madeira sicher anzutreffen ist. Ein letztes Kapitel widmet sich den schönsten Gärten und Parks der Insel. Angaben zur Geschichte des jeweiligen Gartens und eine ausführliche Beschreibung werden durch Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreis sowie An- und Abfahrt mit Linienbus oder Leihwagen ergänzt.
Der Verlag macht auf zwei Fehler im Buch aufmerksam. Auf Seite 21 zeigt das Foto nicht den "Stolz von Bolivien", sondern die ähnliche "Erdnusskassie". Diese ist auf Seite 36 beschrieben. Auf Seite 112 ist nicht die Montbretie abgebildet, sondern ihre Verwandte, die Rachenlilie. Die Autorin hat die Seite schon aktualisiert. (http://bredaverlag.de/aktualisierungen.html).
(207 Seiten, 11,5 x 19 cm, broschiert, stabile Fadenheftung)
Service:
Bücher vom Oliver Breda Verlag können Sie direkt per E-Mail oder Fax bestellen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.bredaverlag.de).
Bücher aus dem Oliver Breda Verlag werden auf Rechnung verschickt. Man vertraut den Kunden.
Sollten Sie sich erst auf Madeira entscheiden das Buch "Madeira - Was hier alles wächst!" zu kaufen, finden sie es in zahlreichen Souvenirläden und Buchhandlungen. Auf Madeira ist das Buch allerdings etwas teurer. 

Dieter Clarius          
                                                                                                                                                                   

Mit Sack und Pack vom Rhein zur Blumeninsel

http://www.madeira-news.de/dokumente/Auswanderer.pdf

Die Geschichte eines norddeutschen / rheinischen Journalisten, der auszog, auf Madeira zu wohnen.

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