Das deutsche Segelschulschiff "Gorch Fock" kommt nach Madeira

FUNCHAL/Bundesmarine (cl) Vom 2. bis zum 7. Oktober kommt die "Gorch Fock" im Laufe ihrer 168. Ausbildungsreise auch nach Madeira. Der erste Teil der Reise ging mit knapp 30 angehenden Sanitätsoffizieren in die schottische See. Geführt wird Deutschlands schwimmender Botschafter von Kommandant Kapitän zur See Nils Brandt.

Erste Nacht in der Hängematte


Nach den vielen neuen Eindrücken und Anforderungen ist es gut, dass in der ersten Nacht an Bord die See im Kattegat ruhig bleibt. "„Die Hängematte hat nur ganz leicht geschaukelt“", berichtet Matrose Sanitätsoffizieranwärter Johannes Schmidt. Der eingeschiffte Meteorologe Klaus Herbig sieht allerdings für die nächsten Tage im Skagerrak sieben Windstärken und mehrere Meter Wellenhöhe kommen.

Auf Seewache und in den verschiedenen Unterrichten lernen die angehenden Sanitätsoffiziere der Marine was es heißt, zur See zu fahren und dabei Wind und Wellen zu trotzen. Zudem erhalten sie einen Einblick in den Sanitätsdienst an Bord.

Manche haben ganz schön mit Seekrankheit zu kämpfen“, beschreibt Hauptgefreiter(Sanitätsoffizieranwärter) Julia Frey die Situation unter ihren Kameradinnen und Kameraden am dritten Tag. „Aber trotzdem beißen sie sich durch.“ In der Tat sieht man einigen im Skagerrak, nach einer Nacht mit sieben Windstärken und zwei Metern Wellenhöhe, die Übel- und Müdigkeit an. Aber niemand lässt sich unterkriegen.

„Medizin zur See“

Im Tagesdienst stehen Wache, etwa mit Segel setzen oder bergen, Dienst auf verschiedenen Posten oder die Unterrichte auf dem Plan. Flottillenarzt Dr. Dr. Margit C. Kollenda gibt aus der Sicht der Schiffsärztin einen Überblick über den Sanitätsdienst an Bord. „Schiffsarzt ist auch deshalb ein so hochinteressanter Dienstposten, weil man verschiedene Behandlungen aus dem gesamten Spektrum der Medizin durchführt“, erläutert die erfahrene Notfallmedizinerin. Dabei stehen alle Arten der medizinischen Grundversorgung, besonders allgemeinmedizinische, chirurgische und orthopädische Behandlungen, im Vordergrund.

In Lehrgängen zum Taucherarzt, Fliegerarzt, in Zahnmedizin, Telemedizin oder Tropenmedizin werden zusätzliche Kenntnisse erworben. Ein Schiffsarzt ist darüber hinaus präventiv–medizinisch tätig: Impfungen, regelmäßige Begutachtungen zur Borddienstverwendungsfähigkeit der Besatzungsmitglieder und Hygieneüberwachung von Kombüse, Proviant und Unterkunft. Er ist daneben, natürlich unter Wahrung der Schweigepflicht gegenüber seinen Patienten, enger Berater des Kommandanten in allen medizinischen und sanitätsdienstlichen Belangen. Und nicht zuletzt ist der Schiffsarzt auch für die regelmäßige Sanitätsausbildung der Besatzungsangehörigen verantwortlich.

Verschiedene Nationen auf der „Gorch Fock“

Im zweiten Abschnitt der AAR wird dann das Gros der Crew in zwei weiteren Törns von je etwa 110 Kadetten eingeschifft. Für den zweiten Törn geht es nach einer Segelvorausbildung im Hafen von Dublin über Funchal auf der Insel Madeira ins südspanische Cadiz. Der dritte und letzte Törn geht nach der Segelvorausbildung in Cadiz wieder auf Heimatkurs. Auf der Basis bilateraler Verträge sind wie üblich mehrere Kadetten anderer Nationen, beispielsweise aus Algerien, dem Libanon und aus Frankreich, in die Crew integriert, um ihre Ausbildung zum Marineoffizier zu erhalten.

Balearen und Kanaren wollen Touristen-Limit einführen

MADEIRA (cl) Die Balearen und die Kanaren wollen den sommerlichen Zustrom an Touristen drosseln. Wie dpa und AFX melden, hat der stellvertretende Ministerpräsident der neuen Links-Regierung der Balearischen Inseln eine Begrenzung in Erwägung gezogen. Auch auf den Kanaren stößt man ins gleiche Horn. Der Grund: in beiden Regionen sei die Aufnahmefähigkeit erschöpft.

Ist das jetzt eine Chance für Madeira. Die Frühlingsinsel könne bequem die "Überkapazitäten" aufnehmen. Das Torismus-Büro muss jetzt nur in Kontinental-Europa die entsprechende Werbung machen. Auch in andere Krisengebiete reisen deutlich weniger Touristen. Hier seien nur die Länder Tunesien, Ägypten und Griechenland erwähnt.

Auch diese Urlauber suchen neue Destinationen. Ein anderes Problem sei es, dass mit dieser "Sperr"-Ankündigung die Flugpreise zu den Kanaren und nach Mallorca ansteigen und sich die Hotelpreise verdoppeln könnten. Auch ein Grund für Madeira, in Europa um Gäste zu werben.

Miguel Albuquerque ist der neue Präsident Madeiras

Er unterschrieb den Partnerschaftsvertrag zwischen den Städten Funchal und Leichlingen

Seine Partei, die konservative PSD-Madeira holte mit 64 % die absolute Mehrheit

(cl) Mit Riesenschritten eilt der ehemalige Bürgermeister von Funchal, Miguel Albuquerque (54) auf des Amt des Regionalpräsidenten der Insel Madeira zu. Der erste Schritt war, das er zum Präsidenten seiner Partei, der konservativen PSD gewählt wurde. Bei der Wahl am Sonntag, 29. März, holte die PSD 10 von 11 Landkreise und 46 von 54 Gemeinden Madeiras.

Als künftiger Inselpräsident, als den sehen ihn bereits viele Madeirenser, wird er vor eine schier unlösbaren Aufgabe gestellt: Er muss das finanzielle Fiasko, das der alte Präsident Alberto João Jardim (72) angerichtet hat, ausbaden. Madeira hat zur Zeit 7,5 Milliarden (!) Schulden. Der Schuldenstand liegt in Relation zum Bruttoinlandprodukt bei 180 Prozent. Albuquerque steht also vor einer Sisyphusaufgabe die Zinsen für diese gewaltige Summe zu erwirtschaften. Ein Teil dazu kommt aus der Freihandelszone im Osten der Insel. Der zweite Teil der Schulden muss über den Tourismus gedeckt werden. Albuquerque hat versprochen, die Insel zu "renovieren". Viele Madeirenser setzen auf den dynamischen Politiker, der im übrigen als Bürgermeister 1996 die Städtepartnerschaftsurkunden mit der Blütenstadt Leichlingen unterzeichnet hat. Madeiras Stärken sind der Tourismus.


Kinderfest bei den Bombeiros in Ribeira Brava mit Ihrer Hilfe

RIBEIRA BRAVA (cl) Das Jahr ist fast zuende und Madeira-News schon wieder Weihnachten im Blick. Der Grund: Die Monate fließen dahin und wir müssen versuchen, die Spender für das Weihnachtsfest der Bombeirokinder zu motivieren. Wie Sie wissen, sind wir für jede Spende, und ist sie noch so kleien, sehr dankbar. Die Mädchen und Jungen der Feuerwehrleute in Ribeira Brava und ihre Eltern, die Feuerwehrmänner und -frauen, haben die Deutschen als Spender in guter Erinnerung, Per E-Mail habe ich bereits Freunde Madeiras und Freunde der Feuerwehr angeschrieben. Es sind auch bereits Spenden auf dem Konto eingetroffen. Aber noch reicht es nicht.

Hier wende ich mich nochmals an Sie, etwas für das Kinderfest zu spenden und ein paar Euros auf die unten angegebenen Konten zu überweisen. Der Grund: 18 Prozent der Portugiesen müssen von weniger als 1000 Euro im Monat leben. !8 % können di Kosten für Haus, Strom und Wasser nicht begleichen. Das schreibt der Diari de Noticias in seiner Ausgabe vom 28. Oktober.

Bitte helft mir, dass ich wenigsten 1000 Euro für das Kinderfest zusammen bekomme. Dafür können wir bereits Geschenke für ca. 40 bis 50 Kinder kaufen.

Ich weiß, die Not ist groß in der Welt und jede Organisation braucht finanzielle Unterstützung. Fast immer fließen dort Gelder von Staats wegen. Meine Freunde und ich haben uns zum Ziel gesetzt, hier vor Ort zu helfen, denn die Feuerwehrleute, Eltern von oft vielen Kindern, haben nicht die finanziellen Mittel, um Weihnachtsgeschenke für ihren Nachwuchs zu kaufen.

Wenn es aber brennt, fordert die Allgemeinheit diese Männer und Frauen auf zu helfen, zu löschen, wie zum Beispiel in den letzten Tagen bei den aufkommenden Waldbränden auf Madeira.

Sich zu weigern zu helfen ist den Feuerwehrmännern und –frauen fremd. Übrigens in aller Welt, auch wenn sie unterbezahlt sind. Sie sind jeden Tag im Einsatz.

Hier also noch mal meine Bitte, geben Sie ihrem Herzen einen Stoß und Spenden Sie für die Weihnachtsfeier der Bombeiro-Kinder. Das Datum des Festes wird hier veröffentlicht. Jeder Spender, der sich zu diesem Zeitpunkt aus Madeira befindet, ist dazu eingeladen.  Wer dann auf Madeira ist, ist dazu herzlich eingeladen.

Hier die Konten: Deutschland, Raiffeisenbank IBAN: DE52 3056 0548 0013 7780 19  BIC:  GENODED1NLD

Madeira: Santander; IBAN PT50001800080041758302093; BIC TOTAPTPL



Vielen Dank für Ihre Hilfe

Dieter Clarius

und die Bombeiros von Ribeira Brava

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