Levadawandern

Madeira ist eine Wanderinsel

Madeira ist eine Wanderinsel, die jährlich von Tausenden Wanderfreunden besucht wird

Levadawandern auf Madeira

 

Madeira ist eine Wanderinsel der besonderen Art. Das Levada-Wandern, gehört auf Madeira zu den schönsten Erlebnissen. Die Wanderung, die wir hier beschreiben, hat den Vorzug, dass sie jederzeit abgebrochen werden kann. Das hat seinen Grund, weil die Levada entlang der Straße 102 und 201 führt. Man fährt ab Funchal mit dem Bus Linie 60 in Richtungs Gaula mit Weiterfahrt nach Boqueiro. Nach etwa 60 Minuten steigt man an der Haltestelle Lombo Grande aus. Es handelt sich hier um die Kreuzung der Levada mit der Straße.

Auch Bergwandern ist angesagt.
Von hier geht man nach links, der Fließrichtung der Levada entgegen. Zur richtigen Jahreszeit kommt man hier an Ginster vorbei, der zwischen den Kiefern blüht. Nach rund 100 Metern kommt man an ein betoniertes Wasserbecken. Die Fortsetzung der Wanderung führt über einen roten Lehmweg durch eine typische Landschaft.

Der Levada-Weg nimmt kurze Zeit später den Charakter einer kleinen Dorfstraße an. Am Wegesrand sieht man Frauen, die in gemauerten Bassins an der Levada ihre Wäsche waschen. Wer diesen Weg benutzt, sieht Kamelien und Zitronenbäume, Gärten voller Rosen und viele Obstbäume. Ständig befindet man sich in einer Höhe von etwa 600 Metern über dem Meeresspiegel. Nach 25 Minuten erreicht man eine mit Kopfsteinen gepflasterte Straße. Die Levada fließt ab hier durc h einen Tunnel haben Sie daran gedacht, eine Taschenlampe mitzunehmen? Man kann ihn aber auch umgehen. Oberhalb dieser Stelle liegt die Korbflechterstadt Camacha.Man folgt weiter der Levada in Richtung Tal. Nach gut einer Stunde erreicht man eine Brücke, die man überquert. Wenn man zurück schaut, präsentiert sich einem ein eindrucksvoller Wasserfall, der fast 70 Meter in die Tiefe stürzt. Hier muss man auf den Weg achten, denn er kann glitschig sein. Fünf Minuten weiter stößt man abermals auf einen flachen, aber nur 50 Meter langen Tunnel. Im Dauerbückling durchquert man ihn. 20 Minuten später abermals ein Tunnel, der aber sehr kurz ist. Wenn man wieder ans Tageslicht kommt, sehen Sie ein sehr schönes Haus mit einer Palme.

Die Levada ist vor und hinter dem Haus von einem blühenden Steingarten eingefasst, der dem Wasserkanal einen besonderen Reiz gibt.Man überquert die asphaltierte und zehn Minuten später eine sandige Straße. Hier berührt die Levada ein privates Grundstück. Bei klarem Wetter hat man von hier aus einen wunderbaren Ausblick auf die Desertas, einer vorgelagerten Inselgruppe. Gartenbänke laden zum Picknick ein. Oberhalb des Hauses befindet sich ein Weg, auf dem man die Wanderung fortsetzen kann. Man folgt der Kopfsteinstraße nach links abwärts und geht zwischen den Häusern wieder zur Levada. Nach zweieinhalb Stunden erreicht man abermals einen Tunnel, der einen Kilometer lang ist. Hier ist die Taschenlampe unbedingt erforderlich, sonst könnte man sich bei einem Sturz verletzen. Wenn man weiter wandert, kommt man zu einem Wasserhaus mit auffalend roten Türen. Es steht auf dem Gelände der Quinta do Pomar, das man aber betreten darf. Von hier aus können Sie auf Funchal hinunter blicken.Wenn Sie weitergehen, erreichen Sie eine Busstation.

Und noch ein Wandertipp:
Rabaçal / Lagoa do Vento 2 km - 1 Stunde

 

 

Hafen von Funchal

Madeira Wetter

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Funchal

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  • 03 Jan 2019

    überwiegend bewölkt 17°C 13°C

  • 04 Jan 2019

    bewölkt 16°C 13°C

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