Steuerliches in 2017

Was ist neu bei den Steuern in 2017

Budget 2017 changes German

 

 

Staatshaushalt Portugal - Was ändert sich im Jahr 2017?
von Dennis Swing Greene


Nach dem Budget 2017 unterliegt die individuelle Einkommensteuer (IRS) folgenden Änderungen:
1. Automatische IRS-Erklärung
Die Schaffung der neuen automatischen Einkommensteuererklärung für Steuerpflichtige, die ausschließlich portugiesische Einkünfte beziehen, kommt am 1. Januar 2018 voll zum Tragen. Diese computergestützte Berichterstattung basiert auf den entsprechenden Informationen, die dem Finanzamt ("AT) automatisch im Finanzportal über elektronisch eingereichte Berichte (über Einkommen und Pensionen) zur Verfügung gestellt werden. Daraus entsteht für Bürger und Ehepaare a) eine Erklärung über die vorläufigen Einkünfte für jedes separate oder gemeinsam erhaltene Einkommen; dies führt zu b) einer entsprechenden vorläufige Steuerbewertung; zusammen mit c) den Unterlagen, die als Grundlage für Steuerabzüge dienen können.


Wenn der Bürger mit den Zahlen und Berechnungen einverstanden ist, erteilt er die Zustimmung, und die Erklärung gilt als abgeliefert. Diese Erklärung des vorläufigen Einkommens ist gültig bis zum 31. Mai, dem Ende der Abgabefrist. Ein Ersatz innerhalb von 30 Tagen nach der Abrechnung kann ohne Strafzahlung eingereicht werden. Es obliegt nun der Regierung, festzulegen, welche Steuerzahler von dieser automatischen Erklärung Gebrauch machen können.


Bürger mit anderen Einkommensarten müssen nach wie vor innerhalb der gesetzlichen Frist (bis zum 31. Mai) eine individuelle Einkommenserklärung abgeben. Die automatische Version befreit sie auch nicht von der Verpflichtung, die in den Erklärungen enthaltenen Informationen nachzuweisen.


Der Haushaltsplan enhält bereits Übergangsregeln für die IRS-Erklärung für das Geschäftsjahr 2016. Die automatische Abwicklung gilt nur für Steuerpflichtige, die
alle folgenden Bedingungen erfüllen:
- sie haben nur Einkünfte aus Gehältern oder Renten erhalten;
- sie haben ihr Einkommen nur in Portugal erwirtschaftet;
- sie erhalten keine Tipps oder Trinkgelder;
- sie galten für das gesamte Steuerjahr als Einwohner;
- sie verfügen nicht über den Status eines nicht gewohnheitsmäßigen Wohnsitzes (NHR);
- sie haben keine Unterhalts- oder Kindergeldleistungen geleistet; und
- sie haben keine Abzüge für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige.

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2. Aktualisierte IRS Steuerklassen
Die Einkommensschwellen, die die Basis für die Steuer darstellen, wurden entsprechend den Inflationserwartungen für 2016 um 0,8% aktualisiert. Die fünf Einkommensgruppen werden wie bisher mit unveränderten Steuersätzen belegt. Nur die Ertragswerte wurden aktualisiert.

 

 


Die Steuersätze für das Festland Portugal im Jahr 2017 sind wie folgt:
Einkommensteuer

2016 2017 Basis effektive Rate
bis zu 7.035 bis zu 7.091 14,5% 14,5%
> 7,035 bis 20,100 > 7,091 bis 20,261 28,5% 23,6%
> 20.100 bis 40.200 > 20.261 bis 40.522 37% 30.3%
> 40.200 bis 80.000 > 40.522 bis 80.640 45% 37.613%
> 80.000 > 80.640 48%

Nach dem Staatshaushalt 2017 unterliegt die individuelle Einkommensteuer (IRS) folgenden zusätzlichen Änderungen:


3. Einheitlicher Abgabezeitraum
Ab 2017 gibt es eine einzige Frist für die Einreichung der IRS-Erklärung für das Geschäftsjahr 2016, unabhängig von der Art des Einkommens oder der Form der Berichterstattung (entweder online oder Papier). Alle Steuerpflichtigen müssen ihre IRS-Erklärungen zwischen dem 01. April und dem 31. Mai einreichen.


4. Erweiterte gemeinsame oder separate Veranlagung
Derzeit haben verheiratete und zusammenlebende Paare die Wahl zwischen einer gemeinsamen oder getrennten Besteuerung, und zwar bis zum Ablauf der Frist (31. Mai). Nach diesem Punkt können Paare ihre Anträge nur einzeln einreichen. Im Jahr 2017 wird es möglich sein, gemeinsam zu berichten, auch wenn das Paar die Steuererklärung nach Ablauf der gesetzlichen Frist einreicht.


5. Steuererleichterungen für Behinderte
Behinderte Steuerzahler, die Einkommen in den Kategorien A (Gehälter) und B (Selbständigkeit) erhalten, werden eine gewisse Erleichterung spüren. Anstelle von 90% wird nun nur 85% ihres Einkommens versteuert. Die Erträge der Kategorie H (Renten) werden weiterhin auf der Grundlage von 90% besteuert. Die Obergrenze von 2.500 € bleibt bestehen, und zwar für Steuerbefreiungen aus allen Einkommensquellen.


6. Abzug für Haustiere
Im Jahr 2017 können im Rahmen der Mehrwertsteuer auch Veterinärkosten mit einer Obergrenze bis zu 250 € abgezogen werden. Andere abzugsfähige Ausgaben entstehen durch die MwSt. in Rechnungen für Restaurantbesuche, Hotelaufenthalte, Autoreparaturen, Friseure und Schönheitsbehandlungen.

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7. Investitionsabzug mit Startups
Startups können zukünftig 25% der jährlich getätigten Investitionen, und dies bis zu 40% der gesamten Bemessungsgrundlage, abziehen, wenn sie im Rahmen des „SEED“- Programmes getätigt werden.


8. Erhöhung der Steuerbemessungsgrenze für Ferienvermietung.
Wenn Sie eine Ferienvermietung betreiben, müssen Sie mehr Steuern zahlen. Die derzeitige Bemessungsgrundlage von 15% des Brutto-Rechnungseinkommens wird auf 35% heraufgesetzt, das ergibt eine Netto-Erhöhung um 5% (von 3.75% auf 8.75%).


9. Der IRS Zuschlag läuft aus
Der "IRS" -Zuschlag wird nach und nach im Jahr 2017 verschwinden. Für die Einnahmen, die im Jahr 2017 erwirtschaftet wurden, wird der entsprechende Zuschlag wie folgt ausgewiesen:
zu versteuerndes Einkommen Steuerrate Einkommen erhalten bis zum
2016 2017
> 0 bis 20,261 0% 01.01.2017
> 20.261 bis 40.522 0.88% 30.06.2017
> 40,522 bis 80,640 2,25% 30.11.2017
> 80,640 3,21% 30.11. 2017


10. "AIMI" - eine zusätzliche Grundsteuer
Die AIMI („Adicional ao IMI“) beurteilt Wohnimmobilien und Baugrundstücke auf der Grundlage des variablen Wertes ("VPT") der Immobilie. Für Einzelpersonen sind die ersten 600.000 € steuerfrei. Oberhalb dieser Summe liegt die Steuer bei 0,7%. Für Beträge über 1 Million € (oder doppelt so viel, wenn Paare gemeinsam veranlagt werden) erhöht sich der Satz auf 1%.


Für Unternehmen beträgt die "AIMI"-Rate 0,4%. Im Falle der persönlichen Nutzung von Gebäuden durch ihren Eigentümer / Direktoren gilt jedoch ein Zinssatz von 0,7%, der für Immobilien über 1 Million € auf 1% ansteigt. Für Gebäude, die im Besitz von börsennotierten Unternehmen sind, beträgt die "AIMI" -Rate 7,5%.

 

 

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